Das Haus von "Gazeta Olsztyńska"

2014-07-04 12:11:37 (ost. akt: 2016-09-12 09:52:05)

Das Haus von Gazeta Olsztyńska

Autor: Grzegorz Kumorowicz

Dieses Museum existiert seit dem Jahr 1992. Der Sitz befindet sich in einem rekonstruierten Gebäude, in dem es in den Jahren 1920-1939 die Redaktion und Druckerei dieser verdienten, in Ermland einzigen und seit dem Jahr 1886 herausgegebenen Zeitung gab. Das Museum hat einen regionalen Charakter. Die dort gesammelten Kollektionen sowie die präsentierten Ausstellungen knüpfen hauptsächlich an die Geschichte von Ermland und Masuren und die Geschichte der Druckindustrie.
Das Museum besitzt in seinen Sammlungen fast achttausend Objekte. Eine der wertvollsten sind die mit den Besitzern des Verlags „Gazeta Olsztyńska” – der Familie Pieniężny, und auch mit der Zeitung selbst verbundenen Andenken. Das sind die Familienfotos, eine Uhr mit gravierter Widmung Seweryn Pieniężny (1890–1940), die Druckbuchstaben sowie die Einzelstücke von „Gazeta Olsztyńska”, darunter die einzig erhaltene Originalnummer der Zeitung aus dem Jahre 1915. Interessant und wertvoll sind auch Exponate, die mit der Ermlands Geschichte zusammenhängen: die Chronik der Kirche in Bartołty Wielkie (1883–1901), der Statut des Vereins für Zurückhaltung gebrannter Getränke der Diözese Ermland (1852), die Gesetze des Volksvereins (1919), die Ansichtskarten aus den Zeiten der Volksabstimmung im Jahr 1920 oder die Marke des Bundes der Polen in Deutschland. Äußerst wertvoll ist das Tagebuch eines Zwangsarbeiters, der während des 2. Weltkriegs in dem Ostpreußen arbeitete. Einen hohen Erkenntniswert besitzen die Sätze von Fotografien, Urkunden und Andenken von: Maria Zientara-Malewska (1894–1984) – einer Dichterin, Schriftstellerin und ermländer Aktivistin; Bronisław Chabowski (1892–1942) – dem Lehrer polnischer Schulen in Ermland; Alojzy Śliwa (1881–1969) – dem polnischen Aktivisten, Dichter und Schriftsteller sowie von Prof. Witold Niewiadomski (1911–2005) – dem Wissenschaftler, der seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Akademie für Landwirtschaft in Allenstein arbeitete. Ziemlich umfangsreich und interessant ist auch die Sammlung, welche die Ereignisse und Umwandlungen der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts dokumentiert, darunter die Tätigkeit der Opposition (Flugblätter, Marken, Plakate und Anschläge sowie die Samisdat-Publikationen), NSZZ ”Solidarność” (Unabhängige Selbstverwaltete Gewerkschaft „Solidarität) (Streik in der Druckerei OZGraf), die Wahlen des Jahres 1989 und die späteren Systemwandlungen. Die Sammlungen werden durch die hauptsächlich auf den Anfang und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts datierten Maschinen, Geräte und Anlagen, welche die Ausstattung der Druckerei bildeten, unter anderen: eine Linotype, ein Gießereiapparat zur Metall-Stereotypie, eine manuelle Korrekturpresse, eine Stanzpresse, ein Kalander, Setzer-Regale, chemigraphische Klischees sowie die Ausstattung der Buchbinderei: Drahtheftmaschinen, eine Schneidemaschine, eine Perforiermaschine, Buchbinderscheren und Buchbinderschrift.

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